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Marxloh

Duisburg-Marxloh hat eine bewegte Geschichte: Vom idyllischen Dorf im 19. Jahrhundert über eine industrielle Arbeiter-Hochburg Anfang des 20. Jahrhunderts.

 

Vom noblen deutschen Vorzeigestadtteil der Nachkriegszeit mit modernen Kinos, edlen Cafés, Pelzläden und Tanzlokalen bis zum wirtschaftlichen Niedergang in den 1990er Jahren aufgrund der Stahlkrise.

 

Vom stigmatisierten „Ghetto“ bis zum ausgezeichneten „Kreativ.Quartier“ der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010  – Marxloh hat viele Gesichter.

 

Hier leben 17.500 Menschen, 60% von ihnen haben einen Migrationshintergrund, 23% sind arbeitslos, 34% leben von Transferleistungen, 12% aller Wohnungen und Geschäfte stehen leer, 29% der Marxloher sind jünger als 19 Jahre.

 

Doch Marxloh ist mehr als seine Einzelteile.

 

 

 

Der Stadtteil darf sich der Romantischsten Straße Europas mit mehr als 50 Brautmodeläden rühmen. Hier steht Deutschlands größte Moschee im osmanischen Baustil in Sichtweite der katholischen St. Peter und Paul Kirche. Hier blüht der bezaubernde Schwelgernpark im Schatten des Stahlgiganten ThyssenKrupp Steel, und hier wurzelt der Rosenpavillon im Angesicht der Drehkulisse des Fußballfilms Das Wunder von Bern.

 

Marxloh ist Geburtsort der kultigen Imagekampagne Made in Marxloh des Medien-Bunkers. Hier fanden (inter)nationale Kunstprojekte wie Een Maand Marxloh, .nl.de.tr/turkishconnections und Aktionen wie 100 Bräute für Marxloh statt.

 

Es gibt Stadtteilführungen und gute türkische Gastronomien und das mehrfach preisgekrönte Bildungsprojekt Tausche Bildung für Wohnen, das u.a. den größten deutschen Förderpreis für Sozialunternehmertum in den Bereichen Bildung und Integration gewann.

 

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